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Nistkasten aufhängen
Laut Deutscher Wildtier Stiftung sollte man jetzt schon sein Vogelnistkasten aufhängen, da sich Spatzen und andere Vögel dort gern bei kalten Frostperioden zum Schlafen niederlassen.
Auch bereits bestehende Nistkästen sollte man nach den ersten strengen Frostperioden unbedingt reinigen um alle Parasiten vor der nächsten Brut zu eliminieren. Dies geschieht nur mit einer harten Bürste und Wasser, da Reinigungsmittel nicht so gut seien.
Meinen Blaumeisen-Nistkasten (siehe Foto unten) ist mit Bungalow No. 6a beschriftet und wird demnächst aufgehängt, wenn ich mir übern den Platz einig bin. Habe den Kasten von den Pfadfindern aus unserem Dorf erstanden. :-D Man muss die Kinder von heute in solchen Sachen ja unbedingt bestärken!
Für alle ohne Nistkasten im eigenen Garten:
Der natürliche Lebensraum der Vögel wird durch ständige Sanierung der Häuser und Rodung der Wälder immer weiter verkleinert, sodass kaum noch Nistmöglichkeiten vorhanden sind. Der Artenerhalt ist wichtiger denn je. Außerdem sind heimische Vögel praktische Insektenkiller, die den Garten auf natürliche Art und Weise im Gleichgewicht halten.
Mit Kindern im Haus macht das alles nochmal soviel Spaß, wenn die Kleinen den Kasten unter Anleitung der Eltern selber bauen können. (Bauanleitungen gibt es wie Sand am Meer im Internet).
Worauf muss ich achten, wenn ich ein Nistkasten aufhängen möchte?
- Das Einflugloch sollte vor praller Sonne und Regen geschützt sein
- Die Ausrichtung nach Südost hat sich bewährt
- Einmal im Jahr, nach einer Frostperiode gründlich reinigen
- Nistkasten nur mit Farben auf wasserbasis bemalen
- Der Nistkasten sollte vor Mader und Katzen gut geschützt sein
- Spechte können ebenfalls eine Gefahr für den Kasten darstellen
- Den Kasten in 2 – 3 m Höhe anbringen
Es gibt darüberhinaus unterschiedliche Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten. Eine schöne Übersicht kann man beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V finden.
Viel Spaß beim Nistkasten aufhängen / bauen und beobachten!
Kurioses am Vogelhaus
Getümmel am Vogelfutterplatz. Ausschlaggebend für diesen ‘Ansturm’ waren ein paar Brotkrumen, von einem Stück altem (lediglich zu hart gewordenem) Brot, welche ich im Vogelhaus ausgestreut habe.
Zum Schluss waren sogar drei Fasane zu sehen.


Hier kann man unter Umständen vier Kohlmeisen entdecken. Mit dem Laub im Hintergrund sind die kleinen Tierchen schon sehr gut getarnt.