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Bucheckern überall


Es ist Herbst! Die Buche vor unserem Haus wirft schon seit Wochen ihre Bucheckern auf unsere Terrasse, den Bürgersteig, die Straße und natürlich auch in Nachbarsgarten, sodass man mit dem Fegen kaum noch nachkommt. Da bin ich froh, dass freitags die Straßenreinigung kommt und uns wenigstens die Säuberung der Straße abnimmt. ;-)
Die Bucheckern auf der Holzterrasse bleiben aber liegen, denn die hellen Brauntöne der Buchenfrüchte und das Braun der Terrasse wirken mit Sonneneinstrahlung besonders schön.
Unterhalb der Buche haben wir im letzten Jahr ein großes Rhododendron-Beet angelegt. Dort liegen natürlich ebenfalls unzählige Bucheckern. Diese bleiben auch liegen, denn sie wirken mit dem Rindenmulch, der damals aufgebracht wurde, ebenfalls sehr schön. Es sieht fast so aus, als hätten wir eine frische Mulch-Schicht aufgetragen.
Springbrunnen
Irgendwie war schon immer die Rede von einem Springbrunnen, oder Sprudelstein im Garten. Da diese Steine allerdings doch recht teuer sind und man nebenher auch noch eine Pumpe und ein Fass benötigt, blieb es bei den Idee.
Der Zufall wollte es aber, dass eine Tante ihren großen Teich auflöste und uns die gesamte Filteranlage, plus Teichpumpe schenkte! Dabei legte sie noch eine kleine Pumpe mit der sie einen kleinen Wasserfall betrieben hatte.
Wir brauchten nun nur noch einen Stein. Einen großen Stein konnten wir nicht ausmachen, aber da unser komplettes Grundstück mit Sandstein- oder Kalkplatten durchzogen ist und wir nach den letzten großen Bagger-Aktionen reichlich dieser Platten gesammelt hatten, stapelten wir sie einfach übereinander. Mit einem Steinbohrer brachten wir Löcher in die Platten, sodass wir das Schlauchstück ganz einfach durchziehen konnten.
Folgendes Material benötigten wir:
- Ein rechteckiges Speisfass (im Baumarkt erhältlich)
- eine kleine Teich- oder Aquarienpumpe
- ein 60cm langes stück Schlauch (muss zum Bohrer und zum Schlauch passen)
- Sand- oder Kalksteinplatten
- einen Stein- oder Betonbohrer
- ein Gitter auf dem die Steine platziert werden
(wir verwendeten Bauzaun und bogen es zurecht)
Wir nahmen ein Rechteckiges Speisfass, weil es so am besten in unser, dafür vorgesehenes Beet passte. Da links und rechts noch Platz war, setzten wir dort entsprechende Teichpflanzen ein.
Wir pflanzten:
- 2 x Japanische Iris
- 2 x Japanischer-Winter-Schachtelhalm
- 2 x Brasilianische Graspflanze (Lilaeopsis brasiliensis)
Als Einfassung pflanzte ich ein Rechteck aus Buchsbaum.
Pflanzvorschlag Vorgarten / Kiesbeet


Heute möchte ich Euch einige Pflanzvorschläge zu Kiesbeeten vorstellen. Kiesbeete werden immer beliebter – gerade für Vorgärten oder als Terrassenabschluss.
Wenn man sich einmal etwas Zeit nimmt und in Ruhe durch das Gartencenter seiner Wahl schlendert, kann man eine sehr große Vielfalt an Steingartenpflanzen entdecken. Solche Pflanzen sind recht pflegeleicht und benötigen oft auch keinen vollsonnigen Standort.
Wird das Beet zunächst mit einer Lage Vlies abgedeckt hat Unkraut so gut wie keine Chance mehr. Und wenn doch einmal ein Halm durchstößt, kann man ihn kinderleicht mit allen Wurzeln entfernen. Nachdem man durch sternförmiges Einritzen des Vlies die zukünftigen Pflanzstellen ausgemacht und seine neuen Gartenbewohner eingesetzt hat, kann der Kies aufgefüllt werden.
Auf den Bildern oben sieht man zwei verschiedene Sedum-Arten. Von Sedum gibt es sehr sehr viele Arten, die alle unterschiedlich aussehen. Es lohnt sich im Gartencenter danach zu fragen. Sedum vermehrt sich sehr schnell und ist winterhart. Absolut pflegeleicht, da man ihn nicht zurückschneiden muss. :-) Der Chinesische Mauerpfeffer, auch eine Sedum-Art – rechts oben auf dem Foto, blüht sogar gelb.
Auf dem Foto hier links sieht man eine weitere Art, die rote Fetthenne und dazwischen Bärenfell.


Es müssen aber nicht immer nur kleine, bodendeckende Pflanzen sein, wie die nebenstehenden Bilder beweisen.
Die Beetstaude auf dem linken Bild nennt sich “Rotlaubiges Kreuzkraut” (Ligularia dentata) und kann bis zu 1,5 m hoch werden. Sie blüht von August bis September orangegelb. Diese Pflanze benötigt allerdings einen recht feuchten Boden, was wir erst zuhause bemerkt haben. Wir setzten sie einfach zusammen mit einer Lage Vlies in die Erde, damit sich das Wasser dort etwas sammeln kann. Dieser Trick hat scheinbar funktioniert, da sie in diesem Frühjahr um das doppelte gewachsen ist.
Rechts auf dem Foto sieht man einen Zierahorn. Das giftgrüne Laub wirkt gerade auf dem schwarzen Kies sehr gut.
