Artikel-Schlagworte: „Steingarten“
Sandstein-Hochbeet
Unser “Platz an der Sonne”, den man hier links im Bild sieht, nimmt immer mehr Gestalt an. In den letzten Tagen haben wir das Sandsteinhochbeet angelegt, in das die Wisteria (Blauregen / Glyzinien), ein Pfosten des Sonnensegels und der zukünftige Grillplatz integriert wurden.
Verbaut wurden Sandsteinbrocken, die der Gartenchef trocken aufeinanderstapelte. Gehalten werden sie von dem Mutterboden. Damit der Boden beim nächsten Regen nicht direkt herausgeschwemmt wird, wurde als Trennung Vlies verbaut. In die Fugen, die extra etwas größer vorgesehen sind, wurde Chinesischer Mauerpfeffer (das große Bild unten in der Fotogalerie), Rotmoos-Mauerpfeffer" (im Sommer grün, im Herbst rötlich) und etwas Sempervivum, auch bekannt unter dem Namen “Hauswurz” gepflanzt.
Das Hochbeet wurde mit den kleinwüchsigen Carex-Gräsern, den Ziergräsern Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und “Golden Goblin” (Cortaderia) ausgestattet.
Auf der rechten Seite seht Ihr nun das Nachher-Bild. Man erkennt links vom Sonnensegel nun den “Anbau”, also das neue Sandsteinhochbeet. Die Wisteria verschwindet leider etwas hinter dem Pfosten. Dafür sieht man sie im nachfolgenden Fotoalbum besser. Auch die neue Ligusterhecke, die auf dem Wall, rechts vom Sonnensegel als Sichtschutz angelegt wurde, sieht man leider nichts. Zur Zeit ist der Anblick auch eher unspektakulär, da die Liguster gerade kein Blattwerk tragen. :-)
Pflanzvorschlag Vorgarten / Kiesbeet


Heute möchte ich Euch einige Pflanzvorschläge zu Kiesbeeten vorstellen. Kiesbeete werden immer beliebter – gerade für Vorgärten oder als Terrassenabschluss.
Wenn man sich einmal etwas Zeit nimmt und in Ruhe durch das Gartencenter seiner Wahl schlendert, kann man eine sehr große Vielfalt an Steingartenpflanzen entdecken. Solche Pflanzen sind recht pflegeleicht und benötigen oft auch keinen vollsonnigen Standort.
Wird das Beet zunächst mit einer Lage Vlies abgedeckt hat Unkraut so gut wie keine Chance mehr. Und wenn doch einmal ein Halm durchstößt, kann man ihn kinderleicht mit allen Wurzeln entfernen. Nachdem man durch sternförmiges Einritzen des Vlies die zukünftigen Pflanzstellen ausgemacht und seine neuen Gartenbewohner eingesetzt hat, kann der Kies aufgefüllt werden.
Auf den Bildern oben sieht man zwei verschiedene Sedum-Arten. Von Sedum gibt es sehr sehr viele Arten, die alle unterschiedlich aussehen. Es lohnt sich im Gartencenter danach zu fragen. Sedum vermehrt sich sehr schnell und ist winterhart. Absolut pflegeleicht, da man ihn nicht zurückschneiden muss. :-) Der Chinesische Mauerpfeffer, auch eine Sedum-Art – rechts oben auf dem Foto, blüht sogar gelb.
Auf dem Foto hier links sieht man eine weitere Art, die rote Fetthenne und dazwischen Bärenfell.


Es müssen aber nicht immer nur kleine, bodendeckende Pflanzen sein, wie die nebenstehenden Bilder beweisen.
Die Beetstaude auf dem linken Bild nennt sich “Rotlaubiges Kreuzkraut” (Ligularia dentata) und kann bis zu 1,5 m hoch werden. Sie blüht von August bis September orangegelb. Diese Pflanze benötigt allerdings einen recht feuchten Boden, was wir erst zuhause bemerkt haben. Wir setzten sie einfach zusammen mit einer Lage Vlies in die Erde, damit sich das Wasser dort etwas sammeln kann. Dieser Trick hat scheinbar funktioniert, da sie in diesem Frühjahr um das doppelte gewachsen ist.
Rechts auf dem Foto sieht man einen Zierahorn. Das giftgrüne Laub wirkt gerade auf dem schwarzen Kies sehr gut.
Sedum über Sedum



Am vergangenen Wochenende haben wir von unserem Nachbarn zwei bis drei Schubkarren-Ladungen von diesen seltsamen Pflanzen bekommen. Es handelt sich hierbei scheinbar um die Rötliche Fetthenne (Sedum rubens). Diese gilt in Deutschland, laut Wikipedia, als vom Aussterben bedroht! Ich bin kein Pflanzenexperte, aber die Pflanze auf dem Wikipedia-Bild sieht unseren Pflanzen sehr ähnlich. Sollte ich falsch liegen, könnt Ihr mir natürlich sofort Bescheid sagen.
Wie kommen wir zu den vielen Gewächsen? Unser Nachbar hat eine Garage, die damals mit Dachbegrünung ausgestattet wurde. Diese sollte nun von einem Dachdecker neu gedeckt werden, sodass der Kies und die Pflanzen natürlich weichen mussten. Die Sedum-Gewächse waren dort also zwischen auf den Kieselsteinen zu finden. Da die Garage nun auch nicht gerade klein war, ergab dies eine beträchtliche Anzahl an Pflanzen. Es waren sogar so viele, dass wir die Hälfte in der Nachbarschaft verteilen konnten.
