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Natürlicher Sichtschutz

An unserem Platz an der Sonne, den ich in einen der letzten Artikel vorgestellt habe, stand eine Wisterie in einem großen Blumenkübel den wir von unseren Vorbesitzern übernommen haben. Als ich die Wisterie kaufte hatte ich noch keine Ahnung wo ich sie letztendlich hinstellen wollte. Eigentlich habe ich sie nur gekauft, weil ihre Blüten so unglaublich schön duften. Entschieden habe ich mich für eine Sorte, die langsam wächst und Blütendolden von bis zu 15cm bekommt. Das ist für eine Wisterie eigentlich sehr wenig. Ich habe sie auch schon mit Blütendolden bis 40cm gesehen.

Es dauerte nicht lange bis wir eine Idee für eine Rankhilfe hatten. Und zwar haben wir einen Pfosten neben den Blumenkübel mit der Wisterie gesetzt. Daran wurden Seile zu zwei der vier Sonnensegelpfosten gespannt. Die Wisterie kann nun an diesen “Fächern” hochranken und bietet uns, sobald sie groß genug ist, einen wunderbaren, natürlichen, blühenden, duftenden Sonnen- und Sichtschutz.

Aus den gleichen Materialien haben wir etwas versetzt daneben einen kleinen Zaun gebaut. Dieser Zaun dient Beerensträuchern, die im Oktober gepflanzt werden, als Halt. So erweitern wir unseren Sichtschutz ebenfalls etwas.

Aber fertig ist das Projekt noch nicht, denn um den Blumenkübel wird eine Natursteintrockenmauer gesetzt. Das Gelb der Steine wird mit dem Grün und Blau der Wisterie wunderbar harmonieren und passt auch zum Rest des Gartens. Davon werde ich, sobald wir damit fertig ist, natürlich auch Fotos zeigen.

Und wieder ein Beet

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Es passiert immer mehr und wir arbeiten uns immer weiter zur Gartenmitte vor! Ein an die neue Terrasse angrenzendes Beet ist in den letzten Wochen entstanden. Dort fehlt noch etwas Mutterboden und Rindenmulch. Wie man sieht steht dort auch erst ein kleiner Hibiskus-Ableger, der ein Geschenk war. Wir sind uns auch noch nicht so ganz sicher, wie wir das Beet gestalten möchten. Am liebsten soll an dem Rankgitter eine Kletterhortensie wachsen.

Im Hintergrund entstehen mit alten Eisenbahnschwellen eingefasste Wege und Beete. Da uns aber noch ein paar dieser Balken fehlen, konnten wir auch den Schotter noch nicht weiter auffüllen. Wenn der Schotter festgerüttelt ist und die Begrenzungen somit gesetzt wurden, wird alles mit Sandsteinschotter aufgefüllt. Das Gelb der kleinen Steinchen wird sicherlich großartig zu den alten Holzbalken aussehen!

Jetzt wo die Terrasse fertig ist, scheint alles viel schneller zu gehen. Vielleicht schaffen wir es auch noch in diesem Jahr Rasen einzusäen. Wir stecken uns das mal als Ziel fest.

Kellertür aufarbeiten

DSCN5773Es gab einst diese Kellertür – alt, teilweise morsch und absolut braun. Sie war, zusammen mit der Treppe Heimat für Regenwürmer, unzählige Frösche ( oder Kröten ) und einem Molch. Bei Temperaturen um die 30°C Marke kam auch Nahrung in Form von Mücken und anderen lästigen Stechfliegen dort hinunter.

Alles ist umrahmt mit einer grünen, von Moos befallenen weißen, schmucken Kunststoff-Vertäfelung.

Da wir nun aber gerade dabei waren, die Terrasse neuzugestalten und dieses Biotop in direkter Nachbarschaft zu unserem neuen Außen-Wohnzimmer liegt, musste ich einfach was unternehmen.

Und so kam es, dass ich an einem meiner Urlaubstage zu Putzeimer und Schrubber griff um diesem Biotop auf die Pelle zu rücken. Keine Angst, an alle Tierschützer: Den Molch konnten wir retten und in den Nachbarsteich auslagern. Die Regenwürmer konnten sich auch in einem Erdhügel neu einnisten und die Frösche habe ich wirklich versucht zu retten! :-) Sie haben das Putzabenteuer in einer Nische überlebt, die ich stets vor aggressiven Putzmitteln bewahrt habe. Einige Tage später hüpften sie auch wieder umher. Scheinbar gibt es eine unterirdischen Gang, durch den sie flüchten können.

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Und so sieht die Tür und das Biotop nach der Aktion aus. Und dieses Biotop hat sich wirklich gewehrt. Nach drei Stechfliegen-Stichen, war ich froh, dass ich hohe Gummistiefel anhatte. :-) Die Farbe der Hauswand ändert sich auch bald. (Termin ist wohl noch nicht ganz klar.) Sie wird etwas dunkler als die neue Farbe der Tür sein.

Im Großen und Ganzen habe ich alleine knappe zwei Stunden zum Putzen benötigt. Auch weil ich ständig bedacht war, auch ja keinen Frosch einzuschäumen. Das war auch der Grund, weshalb ich das Streichen und Lackieren auf den nächsten Tag verlegt habe.

Es hat sich aber doch sehr gelohnt, wie ich finde!

Bin…
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