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Sandstein-Hochbeet
Unser “Platz an der Sonne”, den man hier links im Bild sieht, nimmt immer mehr Gestalt an. In den letzten Tagen haben wir das Sandsteinhochbeet angelegt, in das die Wisteria (Blauregen / Glyzinien), ein Pfosten des Sonnensegels und der zukünftige Grillplatz integriert wurden.
Verbaut wurden Sandsteinbrocken, die der Gartenchef trocken aufeinanderstapelte. Gehalten werden sie von dem Mutterboden. Damit der Boden beim nächsten Regen nicht direkt herausgeschwemmt wird, wurde als Trennung Vlies verbaut. In die Fugen, die extra etwas größer vorgesehen sind, wurde Chinesischer Mauerpfeffer (das große Bild unten in der Fotogalerie), Rotmoos-Mauerpfeffer" (im Sommer grün, im Herbst rötlich) und etwas Sempervivum, auch bekannt unter dem Namen “Hauswurz” gepflanzt.
Das Hochbeet wurde mit den kleinwüchsigen Carex-Gräsern, den Ziergräsern Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und “Golden Goblin” (Cortaderia) ausgestattet.
Auf der rechten Seite seht Ihr nun das Nachher-Bild. Man erkennt links vom Sonnensegel nun den “Anbau”, also das neue Sandsteinhochbeet. Die Wisteria verschwindet leider etwas hinter dem Pfosten. Dafür sieht man sie im nachfolgenden Fotoalbum besser. Auch die neue Ligusterhecke, die auf dem Wall, rechts vom Sonnensegel als Sichtschutz angelegt wurde, sieht man leider nichts. Zur Zeit ist der Anblick auch eher unspektakulär, da die Liguster gerade kein Blattwerk tragen. :-)
Natürlicher Sichtschutz
An unserem Platz an der Sonne, den ich in einen der letzten Artikel vorgestellt habe, stand eine Wisterie in einem großen Blumenkübel den wir von unseren Vorbesitzern übernommen haben. Als ich die Wisterie kaufte hatte ich noch keine Ahnung wo ich sie letztendlich hinstellen wollte. Eigentlich habe ich sie nur gekauft, weil ihre Blüten so unglaublich schön duften. Entschieden habe ich mich für eine Sorte, die langsam wächst und Blütendolden von bis zu 15cm bekommt. Das ist für eine Wisterie eigentlich sehr wenig. Ich habe sie auch schon mit Blütendolden bis 40cm gesehen.
Es dauerte nicht lange bis wir eine Idee für eine Rankhilfe hatten. Und zwar haben wir einen Pfosten neben den Blumenkübel mit der Wisterie gesetzt. Daran wurden Seile zu zwei der vier Sonnensegelpfosten gespannt. Die Wisterie kann nun an diesen “Fächern” hochranken und bietet uns, sobald sie groß genug ist, einen wunderbaren, natürlichen, blühenden, duftenden Sonnen- und Sichtschutz.
Aus den gleichen Materialien haben wir etwas versetzt daneben einen kleinen Zaun gebaut. Dieser Zaun dient Beerensträuchern, die im Oktober gepflanzt werden, als Halt. So erweitern wir unseren Sichtschutz ebenfalls etwas.
Aber fertig ist das Projekt noch nicht, denn um den Blumenkübel wird eine Natursteintrockenmauer gesetzt. Das Gelb der Steine wird mit dem Grün und Blau der Wisterie wunderbar harmonieren und passt auch zum Rest des Gartens. Davon werde ich, sobald wir damit fertig ist, natürlich auch Fotos zeigen.
Platz an der Sonne fertig

Wir haben es geschafft! Der letzte Sandsteinschotter hat seinen Weg zum Sonnenplatz gefunden, sodass wir unsere Sonnenliegen aufstellen konnten. Unter dem Schotter haben wir Gartenvlies verlegt, damit kein oder kaum Unkraut durchwachsen kann.
Der angrenzende Wall soll mit blau-blühenden Stauden und Bodendeckern bepflanzt werden.
Zusätzlich werden wir als Sichtschutz zum Nachbargarten Kirschlorbeer oder Taxus pflanzen. Da es für die Pflanzen besser ist wenn man sie im Herbst oder Frühjahr pflanzt muss das Projekt noch etwas warten.
Eine Kleinigkeit aber fehlt noch: Die Wisterie soll in eine Sandsteinmauer integriert werden, sobald wir das nötige Kleingeld auftreiben können.

