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Das Holzlager ist fertig
Nun ist es geschafft! Das Holzlager, welches auf Grundlage eines Carport-Bausatzes aus dem Baumarkt gebaut wurde, ist jetzt mit einem Gesamtwert von rund 650 Euro fertig und bereits eingeräumt. Gestern haben wir noch eine Außenlampe angebracht und rund herum Rasen und eine Sommerblumen-Saatmischung gesät. Wenn alles so schön blüht, wie es die Bilder auf der Verpackung der Saatmischung versprechen, werde ich noch ein weiteres Foto machen!


Wie wir dieses Holzlager Schritt für Schritt gebaut haben, kann man in den folgenden Artikeln nachlesen:
- Das Carport Fundament setzen
- Boden ebnen mit Hilfe eines Baggers
- Seitenwände und Bodenbelag
- Minilager für Anzündholz (Extra)
Man könnte nun zusätzlich noch eine Regenrinne anbringen und das Regenwasser in einem Wasserspeicher auffangen. Für später sicherlich eine schöne Sache, zumal das Holzlager ziemlich weit hinten im Garten steht. Für den jetzigen Zeitpunkt reicht uns aber das Bewässern mit dem Wasserschlauch aus.
Wenn wir nicht schon drei Regentonnen hätten, hätten wir die Chance Regenwasser zu sammeln, sicherlich genutzt.
Carport Fundament
Wir haben einen Kamin. Aus diesem Grund benötigen wir Holz. Am besten riesige Mengen. Das erste Holzlager, welches wir uns direkt nach dem Einzug einrichteten und aufbauten (siehe Foto links) fasst geschätzte vier bis fünf Raummeter Holz. Wenn es gut gefüllt ist, kommen wir damit einen Herbst und Winter mit aus. Hört sich im ersten Moment vielleicht nicht schlecht an, aber das Problem kommt jetzt im Frühling auf uns zu. Das Lager ist leer, wir haben zwar noch Holz bekommen, wie man auf den Fotos sieht, allerdings ist es feucht bis nass! Da man mit nassem Holz bekanntlich kein Feuer entfachen kann, muss dieses Holz erst einmal einige Monate trocknen.


Wir entschlossen uns also zu einem zweiten, viel größeren Holzvorrat. Dadurch ersparen wir uns den Stress im Frühling und können mehr Zeit für den Rest des Gartens (oder anderen schönen Dingen) aufbringen.
Wir bauen also einen Holzvorrat aus einem Carport Bausatz vom Baumarkt! Wie wir das machen, wo dieser Vorrat entsteht, wie viel Zeit und Geld wir dafür aufbringen, erfahrt Ihr in der neuen Kategorie “Holzlager” in der Rubrik “Bauen und Planen”.


Wir haben, wie man in “Daten zum Garten” nachlesen kann, Altbaumbestand. Man sieht, wenn man sich den Kopf dieses Weblogs ansieht unseren Holzschlagplatz direkt zwischen unseren wunderschönen alten Pappeln. Die beiden Bilder zeigen nun den Platz an dem der Holzvorrat entstehen soll. (Leider momentan in Herbstfarben).

Da wir in unserer Region mit einem Lehmboden gestraft sind, haben wir das Carport an einem Samstag nicht komplett aufbauen können. Nach schweißtreibendem, stundenlangem Graben und Schaufeln hatten wir endlich sechs Löcher für das Fundament gegraben.
Nach 20cm trafen wir auf ein Lehm-Sandgemisch und wieder einige Zentimeter tiefer kamen sogar kleine Lehmziegel bzw. Lehmbrocken zum Vorschein. In der Schicht (in 40cm Tiefe) hatten wir es also nur noch mit Lehm zu tun. Lehm, der an Schaufeln und Spaten klebte, wie Kaugummi in den Haaren.
Als es langsam anfing zu Dämmern, konnten wir den letzten Pfostenschuh einbetonieren. In den nächsten Tagen kann dann der Boden des Holzvorrats angeglichen werden. Der Gartenchef leiht sich dazu einen Bagger aus. Damit können wir dann auch ein geplantes Beet von Wurzeln und alten Sträuchern befreien.
Für Carport-Bausatz, Schrauben und Pfostenschuhen, kamen wir auf rund 300 EUR. Das Fundament setzten wir an einem Samstag.
Boden ebnen mit Radlader
Gestern war er da, der Radlader, der unseren Garten vom Unkraut befreien und den Boden für die Rasensaat vorbereiten sollte.
Erst einmal war der Radlader aber DAS Männerspielzeug schlechthin. Der Gartenchef hatte Spaß ohne Ende. :-) Sieht aber auch richtig cool aus, nicht wahr? ;-)
Der Radlader war mit einer Universalschaufel (4-in-1) ausgerüstet, die nicht nur Erde aufnehmen kann, sondern auch schwere Dinge vom Boden auflesen kann. Auf dem Bild links ist diese Schaufel aufgeklappt, sodass man ihre Funktion gut erahnen kann. Wir waren somit in der Lage die großen Unkrautsträucher und sogar zwei verwurzelte Baumstümpfe mühelos zu entfernen. Natürlich ging dem Gartenchef das Ebenen der zukünftigen Rasenfläche ebenso leicht von der Hand.
Unten auf den Fotos erkennt man nun wieder den Garten – befreit von aller Spontanvegetation!

Vor ein paar Tagen schrieb ich bereits, dass wir zur Zeit auch wieder an das Schlagen von neuem Feuerholz denken müssen. Und da die große Maschine schon einmal da war, haben wir uns damit gleich etwas Holz näher ans Holzlager gefahren. ;-)
