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Platz an der Sonne fertig

Wir haben es geschafft! Der letzte Sandsteinschotter hat seinen Weg zum Sonnenplatz gefunden, sodass wir unsere Sonnenliegen aufstellen konnten. Unter dem Schotter haben wir Gartenvlies verlegt, damit kein oder kaum Unkraut durchwachsen kann.
Der angrenzende Wall soll mit blau-blühenden Stauden und Bodendeckern bepflanzt werden.
Zusätzlich werden wir als Sichtschutz zum Nachbargarten Kirschlorbeer oder Taxus pflanzen. Da es für die Pflanzen besser ist wenn man sie im Herbst oder Frühjahr pflanzt muss das Projekt noch etwas warten.
Eine Kleinigkeit aber fehlt noch: Die Wisterie soll in eine Sandsteinmauer integriert werden, sobald wir das nötige Kleingeld auftreiben können.
Morcheln im Garten?


Wir haben im letzten Jahr überall Rindenmulch verteilt, damit wir in diesem Jahr weniger Unkraut jäten müssen. Wir haben zwar nun auf den gemulchten Beeten kaum Unkraut, aber dafür diese seltsamen Pilze. Bei Recherchen im Internet ergab sich, dass es sich bei diesen Exemplaren um Morcheln handelt. Laut Wikipedia handelt es sich hierbei um die Spitzmorchel (Morchella elata). Die Spitzmorchel gehört zur Schlauchpilzart und ist in Frankreich als äußerst aromatischer, zarter Speisepilz begehrt. Er wird in Deutschland nur von Kennern gesucht. Hier gehört die Morchel zu den geschützten Arten, weshalb sie nicht kommerziell gesucht werden darf.
Aber Vorsicht! Nur, wenn dieser Pilz kurz gedünstet oder gekocht wird, verliert er seinen geringen Giftanteil, die Helvellasäure. Ungekocht dürfen sie daher nicht gegessen werden! Beim gründlichen Abspülen verliert der Pilz sein Gift zu 75%.
Die Morcheln wachsen von April bis Juni im eigenen Garten, wenn Rindenmulch ausgebracht wurde. Sie kommen jedes Jahr wieder.
Ich bin keine Pilzkennerin und mir auch nicht zu 100% sicher, dass es sich bei unserer Pilzart um eine Spitzmorchel handelt, obwohl viele Beschreibungen und Abbildungen im Internet darauf hinweisen.
Trotzdem möchte ich sagen: Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Lorchel, welche der Morchel ähnlich sieht, aber äußerst giftig ist.
Ich werde diese Pilze aus unseren Beeten entfernen und auf den Kompost bringen, da ich mir nicht sicher bin, ob man sie essen kann und auch kein Versuchskaninchen sein möchte. :-)
Dennoch:
- Habt Ihr auch solche Pilze im Garten und was macht Ihr mit ihnen?
- Pilzkenner oder Feinschmecker unter Euch: Ein Kommentar wäre nett. :-)
Ladung Schneeglöckchen


Wir beackern ja bekanntlich 5000 qm Garten, in dem es durchaus Ecken gibt, die ich scheinbar noch nicht gesehen habe! Das durfte ich am vergangenen Wochenende feststellen, als ich auf diese Jahrzehnte alte Weide stieß! Mit Sicherheit habe ich sie vorher auch schon mal gesehen, irgendwie… aber davor ist ein Sammelplatz für Gartenabfälle mit meterhohen Brennnesseln. (Zumindest im Sommer letzten Jahres, als wir mit der Gartenarbeit anfingen).
Auf jeden Fall ist dieser wunderschöne Baum jetzt da. :-) Der Sammelplatz hat sich zu einem Mutterboden-Lager verwandelt auf dem sich eine ganze Schubkarrenladung mit Schneeglöckchen (ohne Brennnesseln) vermehrt haben.
Die Schneeglöckchen habe ich zwischen Holzlager und geplantem Rondell verteilt. Gut gewässert und mit viel Mutterbodenanteil (vom Ausgraben) werden sie sicherlich im nächsten Frühjahr wiederkommen.