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Das Sonnensegel

Alles fing im September 2010 damit an, dass ein guter Freund und fleißiger Helfer diese Trockenmauer um den zukünftigen Sitzplatz setzte. Wie man erkennen kann, hatten wir damals auch schon die Erdkabel im Garten verlegt. Den Wall, den man vorne im Bild erkennen kann, hat der Gartenchef mit einem Bagger geformt.
Wir wussten zu dem Zeitpunkt schon, dass das Beet einfarbig bepflanzt werden soll und wir gern ein Sonnensegel hätten.
Im April 2011 ging es nun weiter. Ich berichtete von den Erdbohrungen mit dem Bagger, die uns nicht nur zu einem neuen Zaun verhalfen, sondern auch zu den Löchern für die Sonnensegel-Pfähle. 
Leider hatten wir die Rechnung damals nicht mit den zentimeterdicken Sandsteinplatten in unserem Lehmboden gemacht. Man kann es sich kaum vorstellen, aber der Bagger mit diesem gigantischen Bohrkopf versagte bei zwei von vier Löchern.
Aa~aaaber, nicht mit uns! Okay, wir geben zu, wir hatten danach einfach keine Motivation mehr per Hand diese Sandsteinbrocken aus den Löchern zu kratzen. Irgendwie war das alles leicht demotivierend. Unsere Hoffnung lag also auf einem benzingetriebenem Wacker-Hammer.

Wir mussten ziemlich tiefe Löcher bohren mit Gewalt in den Boden bringen, da wir uns für rund 4 m hohe naturbelassene, nicht unbedingt gerade gewachsene, Holzstämme (ohne Rinde) entschieden hatten. Diese Art von Stämmen findet man zum Beispiel auf Kinderspielplätzen und wurden von einer entsprechenden Firma vorbereitet. Unsere Stämme sind noch hell – das kann sich aber mit der Zeit noch ändern.
Auf dem Bild kann man erahnen wovon ich spreche. Unter einen, gerade einmal 20cm dicken Erdschicht kam 50 cm Sandstein!
So kam es dann, dass der Gartenchef am vergangenen Wochenende den Kampf gegen die Sandstein-durchwachsenen Löcher aufnahm. Er wuchtete mit einer Leichtigkeit dieses Monster von Wacker-Hammer in die Löcher und wieder hinaus, dass ich mir sicher war: Jetzt packen wir’s! (Ich konnte dieses Gerät nicht einmal ziehen!)
Ein großes Lob an dieser Stelle für diese Arbeit!
Das Ergebnis kann sich nämlich auf jeden Fall sehen lassen, auch, wenn vielleicht noch nicht alle Randsteine gesetzt sind. Ich find es einfach traumhaft schön.
Erdbohrungen mit dem Bagger
Und wieder hatten wir einen Bagger zu Besuch! Diesmal mussten Löcher für einen Zaun und die Sitzecke gebohrt werden. Bohren deshalb, weil wir Lehmboden besitzen, der immer wieder von Sandsteinplatten durchzogen ist. Graben per Hand ist da einfach zu mühsam.
Es stellte sich heraus, dass die Löcher für den Zaun nicht gebohrt werden mussten. Dort reichte das Einschlagen mit Hilfe der Bagger-Schaufel. Praktisch war dieses Gefährt natürlich auch beim Spannen des Stacheldrahtes.


Natürlich konnte nicht alles reibungslos verlaufen. Irgendein Problem gibt es ja immer. ;-)
So schaffte der Gartenchef mit tatkräftiger Unterstützung zweier Freunde und des Baggers zwar alle Zaunarbeiten in Rekordzeit, stockte dann aber beim Bohren der vier Löcher für die Sitzecke.
Dort hatten sich nämlich mit der Zeit viel zu große Sandsteinbrocken angesammelt, sodass der Bohrer nicht wirklich tief in die Erde dringen konnte.
Der Bagger schaffte es zwei Löcher auf 1 m Tiefe zu Bohren, scheiterte bei den anderen beiden aber in 30cm Tiefe. Um das Problem zu lösen, wollen wir uns einen benzingetriebenen Wacker-Hammer ausleihen. Auf dem letzten der drei Bilder erkennt man bereits zwei Pfosten für die Sitzecke. An diesen Stämmen wird ein weißes Segeltuch befestigt werden, sobald die anderen beiden Löcher tief genug sind.
Baggerarbeiten am Holzlager


Wir bauen zur Zeit ein Holzlager aus einem Carport-Bausatz aus dem Baumarkt. Am letzten Wochenende haben wir, wie im Artikel “Carport Fundament” beschrieben, das Fundament gesetzt. Dazu wurden sechs Pfostenschuhe in eine Mischung aus Betonkies und Zement gesetzt. Wir gingen dazu genau nach Aufbauanleitung vor, da alles andere schnell nach hinten losgehen kann!
Dieses Wochenende haben wir uns einen Minibagger leihen können. Damit konnten wir den angrenzenden Waldboden vom Efeu befreien und Rindenmulch bzw. Schnittgut verteilen. Das ermöglicht uns bei unserem Lehmboden angenehmeres Gehen und Arbeiten am neuen Holzschlagplatz. Außerdem sieht es doch viel schöner aus!

Ich habe zudem noch den angrenzenden Apfelbaum radikal zurückgeschnitten. Viele Bäume wucherten einfach in die Krone des geliebten Obstbaumes hinein, was die Optik des Baumes auf Dauer komplett zerstört.
Rasensamen plus Langzeitdünger habe ich ebenfalls rund um das neue Holzlager ausgesät. Damit zum Frühling alles schon schön grün ist und wir anfangen können andere immergrüne Sträucher und Stauden zu pflanzen.