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Carport Fundament
Wir haben einen Kamin. Aus diesem Grund benötigen wir Holz. Am besten riesige Mengen. Das erste Holzlager, welches wir uns direkt nach dem Einzug einrichteten und aufbauten (siehe Foto links) fasst geschätzte vier bis fünf Raummeter Holz. Wenn es gut gefüllt ist, kommen wir damit einen Herbst und Winter mit aus. Hört sich im ersten Moment vielleicht nicht schlecht an, aber das Problem kommt jetzt im Frühling auf uns zu. Das Lager ist leer, wir haben zwar noch Holz bekommen, wie man auf den Fotos sieht, allerdings ist es feucht bis nass! Da man mit nassem Holz bekanntlich kein Feuer entfachen kann, muss dieses Holz erst einmal einige Monate trocknen.


Wir entschlossen uns also zu einem zweiten, viel größeren Holzvorrat. Dadurch ersparen wir uns den Stress im Frühling und können mehr Zeit für den Rest des Gartens (oder anderen schönen Dingen) aufbringen.
Wir bauen also einen Holzvorrat aus einem Carport Bausatz vom Baumarkt! Wie wir das machen, wo dieser Vorrat entsteht, wie viel Zeit und Geld wir dafür aufbringen, erfahrt Ihr in der neuen Kategorie “Holzlager” in der Rubrik “Bauen und Planen”.


Wir haben, wie man in “Daten zum Garten” nachlesen kann, Altbaumbestand. Man sieht, wenn man sich den Kopf dieses Weblogs ansieht unseren Holzschlagplatz direkt zwischen unseren wunderschönen alten Pappeln. Die beiden Bilder zeigen nun den Platz an dem der Holzvorrat entstehen soll. (Leider momentan in Herbstfarben).

Da wir in unserer Region mit einem Lehmboden gestraft sind, haben wir das Carport an einem Samstag nicht komplett aufbauen können. Nach schweißtreibendem, stundenlangem Graben und Schaufeln hatten wir endlich sechs Löcher für das Fundament gegraben.
Nach 20cm trafen wir auf ein Lehm-Sandgemisch und wieder einige Zentimeter tiefer kamen sogar kleine Lehmziegel bzw. Lehmbrocken zum Vorschein. In der Schicht (in 40cm Tiefe) hatten wir es also nur noch mit Lehm zu tun. Lehm, der an Schaufeln und Spaten klebte, wie Kaugummi in den Haaren.
Als es langsam anfing zu Dämmern, konnten wir den letzten Pfostenschuh einbetonieren. In den nächsten Tagen kann dann der Boden des Holzvorrats angeglichen werden. Der Gartenchef leiht sich dazu einen Bagger aus. Damit können wir dann auch ein geplantes Beet von Wurzeln und alten Sträuchern befreien.
Für Carport-Bausatz, Schrauben und Pfostenschuhen, kamen wir auf rund 300 EUR. Das Fundament setzten wir an einem Samstag.
Eisblumen

Vor ein paar Tagen schrieb ich noch etwas von Frühling und heute stand ich im Schnee und mein Cabrio war eingeschneit. Klar, wir haben Mitte Januar! Man kann es ja mal versuchen mit dem Herbei-Wünschen. ;-)
Das Foto entstand um Weihnachten herum in der Kälteperiode an meinen Autoscheiben.
Für alle Hobbygärtner wie ich, die ausdauernd alle Werbeprospekte von den umliegenden Gärtnereien in sich hineinsaugen und es einfach nicht mehr abwarten können, bis es endlich wieder losgeht mit Gärtner-Händen, Heckenscheren-Massakern an sämtlichen Büschen und Sträuchern und dem Duft von frisch gemähtem Rasen:
- Jetzt ist die richtige Zeit um Obstbäume zu beschneiden! Aber Vorsicht: Es darf nicht bei weniger als 5°C beschnitten werden! Sonst entstehen Frostschäden! Stichwort: Winterschnitt
Noch ein (aktueller) Tipp: Wer seinen Weihnachtsbaum noch nicht weggeworfen hat, kann die Tannenzweige mit einer Gartenschere vom Stamm abtrennen und über Blumenzwiebeln und am Fuß von Stauden auslegen um Frostschäden zu vermeiden!
Fichtenzweige können immergrüne Stauden wie Kirschlorbeer vor dem Vertrocknen durch vereisten Mutterboden schützen!
Fichtenzweige oder Tannenzweige am besten schon vor dem ersten Frost auf Blumenzwiebel-Flächen und unter immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer auslegen um Frostschäden zu vermeiden.
Den obigen Tipp habe ich in einem Gartenbau-Newsletter gefunden. Allerdings sind der Gartenchef und ich uns nicht einig, ob das Auslegen der Tannenzweige nach Weihnachten nicht doch schon etwas zu spät sein könnte! Alternativ könnte man die Tannenzweige des Weihnachtsbaumes im Kamin verheizen, denn das knistert so schön! :-)
Ausholztruppen unterwegs
Der Schnee ist nun (zumindest in unserem Landkreis) überall weggetaut und man kann die grünen Wiesen und Rasenflächen in den Vorgärten wieder erkennen. In den letzten Tagen hat man sie auch wieder vermehrt an den Straßen- und Wegesrändern beobachten können, die fleißigen Landschaftsgärtner von Städten und GaLa-Betrieben, die die Bäume und Sträucher für den Frühling freischneiden (auch ausholzen genannt). Dies gibt den Pflanzen Kraft und Platz um sich im kommenden Frühling wieder gesund in alle Richtungen ausbreiten zu können.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt im Januar schon von Frühling sprechen kann, aber wenn meine Mutter bereits einen Strauß frischer Tulpen auf dem Esszimmertisch platziert und davon spricht, dass ihre Krokusse in diesem Jahr sicherlich gut durchkommen werden, bekommt man schon leichte Vorfreude auf die ersten warmen Tage im Frühling.
Auch wenn ich den Schnee wirklich mag und die Natur und Gärten einfach schön aussehen mit diesen kleinen, glitzernden Schneeflocken überall, kann ich die warmen Sonnenstrahlen kaum noch erwarten.
Warten wir ab, was das Wetter noch so bringt.