Die Grundlage
… für das Gewächshaus haben wir gestern geschaffen. Rund 2 m³ Mutterboden stellen nun den Boden des Hauses dar:

Jetzt kann das Haus aufgebaut werden.
Im nächsten Schritt wird um das Haus ein kleiner Trampelpfad aus Rindenmulch angelegt. Denn hinter das Gewächshaus, an die Mauer zum Nachbarn, wird eine Regentonne platziert. Diese wird dann durch die Regenrinnen, die später am Haus befestigt werden gefüllt und dient meinem “Bewässerungssystem” (Tropfschlauch und Pumpe) als Quelle.
Das Gewächshaus-Fundament


Im Dezember haben wir das Gewächshaus inklusive Fundament erworben und nun wird es aufgestellt. In den letzten Tagen hat der Gartenchef das Fundament gegossen und das Fundament (den unteren Rahmen) des Gewächshauses montiert. Mittlerweile ist der Beton ausgehärtet, sodass die nächsten Arbeitsschritte folgen können: Auskoffern, Mutterboden auffüllen und letztendlich das Gewächshaus aufstellen.
Das Foto oben links zeigt die Stelle, an der das Gewächshaus später stehen soll. Dort steht von morgens bis abends die Sonne drauf. Der Gartenchef hat kleine Holzrahmen (sogenannte Verschalungen) gebaut um ein sauberes Fundament modellieren zu können.

Hier steht das Fundament bereits. Wir lassen das Gewächshaus extra etwas in der Luft ‘schweben’, damit wir besser an ein angrenzendes Hochbeet anknüpfen können und nicht soviel Mutterboden entfernen müssen.
Der Rahmen kann für das Auskoffern und Auffüllen mit neuem Mutterboden demontiert werden.
Die ersten Sprossen!

Im letzten Artikel habe ich bereits von meinen Mandarinen-Kisten erzählt, die ich mir im letzten Jahr zurückgelegt hatte. Diese wurden mit Folie ausgelegt und mit Cocos-Quelltabs und Blumenerde (ich habe keine Anzuchterde gewählt, weil ich bereits Quelltabs verwende) versehen.
Gesät habe ich vor knapp 12 Tagen. Wie man sieht sprießen schon die ersten Pflanzen.
Im März kann noch Pflücksalat, Kohlrabi, Löwenmaul, Blaukissen und Porree im Haus gesät werden. Ob das mit dem Porree so gut funktioniert muss ich ausprobieren. Auf der Saatgutverpackung steht: “Aussaat ins Freiland von Februar bis April”. Allerdings steht dort auch eine Keimtemperatur von 18-20°C. Da ich das auch mit Folie nicht erreichen kann, probiere ich es dieses Jahr mal mit der Anzucht im Haus.
Falls jemand Erfahrungen mit Porree im Gemüsegarten hat, würde ich mich über ein paar Tipps freuen!
Die Pflanzen bleiben jetzt noch einige Wochen im Haus, bis sie dann groß genug sind um im Garten bzw. im Gewächshaus bestehen zu können. (In erster Linie geht es darum, dass die Jungpflanzen keinem Frost ausgesetzt werden.)